Daishin Zen Schule
Zen Weg

Schwerpunkte des Daishin Zen: Zen Leadership

Zen-Leadership ist der älteste Weg im Daishin Zen. Er wendet sich mit Klarheit und Kraft an Führungskräfte in der Wirtschaft und Gesellschaft. Hier gibt es ergänzend zu klassischem Zen-Training viele Brücken der Umsetzung in den Alltag. Angeboten werden Vorträge an Seminartagen zu unterschiedlichen Themen, spezielle Übungen und Zen-Gespräche mit dem Meister. Die Zen-Seminare finden seit Frühjahr 2015 im eigenen Zen Kloster und Semimnarzentrum Buchenberg/Allgäu statt und entsprechen diesem Weg des Zen-Trainings.

Die Linie im Chaos“ ist das Handbuch für Zen-Leadership. Das im Februar 2014 erscheinende Buch: „In der Mitte liegt die Kraft. Mensch bleiben in der Arbeitswelt“ öffnet das Thema für alle Menschen. Ein besonderer Fokus liegt auch hier auf Lesern, die noch nicht mit Zen in Berührung gekommen sind.

Zen-Leadership ist Zen für Führungs- und Gestaltungskräfte. Dies ist nicht nur für Führungskräfte der Wirtschaft, sondern dient eben auch Ärzten, Künstlern, Autoren, Lehrern, Journalisten und allen, die für diese unsere Welt wirken, sie ausdrücken, gestalten und Verantwortung übernehmen. Hier geht es auch darum, Verantwortungsträger unserer europäischen Gesellschaft zu unterstützen. Denn Führungskräfte und Mitarbeiter in der Arbeitswelt entdecken immer mehr, dass ein anderes Denken notwendig ist, um den immer größer werdenden Herausforderungen entgegenzutreten. Diese Linie richtet sich an Menschen, die erkennen, dass nur durch den Wandel, durch den Quantensprung von Bewusstsein das WIR als Gesellschaft eine Überlebenschance hat.

Es geht darum, das zu tun, was man am besten tun kann – unabhängig von gesellschaftlicher Anerkennung und Wertung, den Mut zu haben, dorthin zu gehen, wo ich genau das tun kann, was meinen Potenzialen entspricht, wo ich als Baum den richtigen Boden finde, um zu wachsen. Leadership in diesem Sinne bedeutet, das zu tun, was nur ein Leader tun kann. Forscher forschen, Musiker spielen Musik, Lehrer lehren, Entwickler entwickeln, Führungskräfte führen. Wer nur Tagesgeschäft abarbeitet, forscht nicht, komponiert nicht, lehrt nicht, entwickelt nicht, führt nicht.

Eine Grundregel des Zen-Leadership ist deshalb, das zu tun, was nur ich tun kann, als ein Weg, der von mir selbst ausgeht. Verstöße gegen dieses Grundprinzip sind eine der wesentlichen Ursachen von Burn-out, Demotivation, Zerstreuung, Verzettelung und Erschöpfung oder Rastlosigkeit. Es geht darum, das zu tun, was man am besten tun kann – unabhängig von gesellschaftlicher Anerkennung und Wertung, den Mut zu haben, dorthin zu gehen, wo ich genau das tun kann, was meinen Potenzialen entspricht, wo ich als Baum den richtigen Boden finde, um zu wachsen

Es ist der Weg, in den chaotischen, mannigfaltigen Herausforderungen dieser Welt seine ureigene, unerschütterliche Mitte zu finden und so als Vorbild voranzuschreiten. Es ist der Weg, zu erkennen, dass die Veränderung meines Geistes, meines Bewusstseins eine Veränderung von Welt-Geist und dem Bewusstsein um mich zeitigt. Denn alles ist ein Geist.

Es ist die Erkenntnis, dass dies meine Welt ist. Es ist der Weg als Leader, als Verantwortungsträger. Zen-Leadership ist der Weg, einen inneren Kompass der Orientierung zu entwickeln, eine tiefe unerschütterliche innere Ethik, die das Heilsame in uns öffnet - unabhängig von „Ich und Andere“.

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