Daishin Zen Schule

Bin Anfänger in Punkto Meditation und habe mir Ihre DVD gekauft. Nun bin ich völlig verwirrt, wie ich es denn nun richtig mache! Soll ich mich konzentrieren auf`s Sitzen, Hören oder Atmen?

Übungen von einer DVD, CD oder aus einem Buch können immer nur eine erste Idee geben, einen Eindruck von der jeweiligen Sache vermitteln. Das heißt: der Interessent, die Interessentin kann etwas ausprobieren und für sich feststellen, fühlen, spüren, ob da eine Affinität, eine Resonanz zu dieser Übung in ihr, in ihm ist. Das ist sicher mit Hilfe einer DVD oder CD etwas besser möglich als über ein Buch, doch alle drei Vermittlungswege haben ihre natürlichen Grenzen.

Übungen im Zen sind sehr individuell. Der eine konzentriert sich erfolgreich und leicht auf den Atem, die andere fühlt sich wohl in der Form, die nächste wieder hat einen dritten Weg, um wieder mehr zu sich selbst zu finden.

Allerdings haben sich besonders für Anfänger seit Jahrtausendenden bestimmte Übungen als sinnvoll und richtig herausgestellt und dazu gehört auch die Übung des bewussten Ein- und Ausatmens. Auch gibt es eine bewährte Art zu Sitzen, die die Meister immer weiter verbessert und angepasst haben an die Bedürfnisse der Schüler – und so tun sie das heute noch. Aber grundsätzlich ist es so: Es gibt so viele Wege wie es Suchende gibt. Darum ist der Zen-Weg ein Weg „unter vier Augen“ (Schüler und Lehrer im Dokusan), ein Weg also zwischen Schüler und Meister, Lehrer.

Der Weg entwickelt sich zu Beginn zwischen diesen beiden Personen, von Herz zu Herz: Inshin – denshin. Es gibt keine generelle Übung für alle und jede Zeit, sondern es gibt viele Übungen für viele Menschen, die auf verschiedenen Stufen eines Weges sind, unter ganz anderen Lebensumständen, mit unterschiedlichen Persönlichkeiten und Charakter praktizieren.

Deshalb gibt es im Daishin-Zen 108 verschiedene Übungen, die gerade am Anfang den Weg erleichtern sollen. Und der Suchende findet immer in dem Moment, in dem für ihn die Zeit reif ist, die richtige Übung (und oft eben auch den richtigen Lehrer), so dass er seinen eigenen Weg gehen kann.

Gassho
Hinnerk Syobu Polenski

Fragen
an den Zen-Meister

Ist Hara die erste Zwischenebene, die ich erfahren muss und Samadhi die zweite Metta die dritte bis ich zur Herzgeist Ebene aufsteigen kann?

WARUM? Warum haben wir uns aus diesem strahlenden EINS für einen Aufenthalt auf der Erde entschieden. Was soll das bringen, wenn wir doch jetzt wieder danach streben, EINS zu werden?

Ist Zen eine Religion?

Wodurch entsteht Leiden?

Hat Sport eine Bedeutung in Zen?

Was ist der Unterschied zwischen Zen Meditation und Vipassana Meditation?

Wie geht man mit Gefühlen, mit emotionalen inneren Bildern um? Da gibt es keinen Bezug zum aktuellen Leben und trotzdem ist da so eine Gefühlsintensität, von Hass von Ärger… Was macht man damit?

Ich habe Ihr Buch „Hör auf zu denken“ mit großem Interesse gelesen und mir ist einiges dabei klar geworden. Aufhören mit dem Denken ist ein Weg, der eingeübt werden muss. Wie bekomme ich aber meine Phantasien im Zaum? Wie bekomme ich meine Gedanken unter Kontrolle?

Wie verläuft Ihr Alltag als Zen Meister?

Wie kann ich zu innere Ruhe gelangen, wenn mich negative Menschen im meinem Umfeld aufregen? Sollte ich diese negativen Leute meiden?

Wie und wo kann ich mich als Meditationslehrer ausbilden lassen?

Welche Rolle spielt das Ego in Zen und was versteht man eigentlich genau darunter?

Kennst Du „Existential-psychologische Bildungs-und Begegnungsstätte Todtmoos-Rütte“? und kannst Du sie mir empfehlen?

Ich sitze seit über einem Jahr früh morgens und spät abends zwischen 25 und 60 Minuten, aber meistens nicht in Kraft und auch nicht in Ruhe. Ich spüre keinen dauerhaften, nennenswerten Vorschritt. Was kann ich tun?

Wie kann ich auf dem Weg bleiben, wenn eine Inspiration und Motivation von außen z.B. durch einen Zen Meister fehlt?
Ich schaffe es einfach nicht mehr regelmäßig zu sitzen. Ich frage mich, ob ich überhaupt sitzen soll.

In der Psychologie gibt es den Begriff des "Schattens", also verdrängte, unbewusste Persönlichkeitsanteile. Führt die Praxis des Zen zu einer Auflösung bzw. Integration von Schattenanteilen?

Ich bin inzwischen überzeugt, mit Zen den für mich richtigen Weg und mit Dir den für mich richtigen Meister gefunden zu haben. Ich bin aber kein "Schüler". Welche Rolle spielt die offizielle Anerkennung als Schüler für den weiteren Weg?

Gibt es Möglichkeiten durch die heutige Zeit auch mit einem Lehrer online in Kontakt zu treten? Und, was bedeutet: Der Meister hilft durch Initiation, festigt die Form und bietet eine Sangha?

Kann man Kindern Zen nahe bringen? Fällt es ihnen vielleicht sogar leichter als Erwachsenen?

"Unabhängig von allem folge dem Weg Deines Herzens. " - Welchem Weg aber folge ich, wenn der Weg sowohl dieser als auch jener sein könnte , wenn das Herz oder der Geist wirr sind?

Was sind erdachte Emotionen, Gefühle? Ich meine die Gefühle, die durch unser Denken entstanden sind? Und was sind im Gegensatz dazu Gefühle, die aus dem Herzen kommen, also echt und unverfälscht sind? Wie erkenne ich den Unterschied?

In vielen Ratgebern wird empfohlen, „positiv“ zu denken, ist das auch eine Empfehlung im Zen?

Wie gehe ich mit negativen und sogar destruktiven Gedanken um? Was ist denn mit Gefühlen wie Wut, Ärger, Traurigkeit usw.? Das alles ist ja auch ein Teil von mir.

Bin Anfänger in Punkto Meditation und habe mir Ihre DVD gekauft. Nun bin ich völlig verwirrt, wie ich es denn nun richtig mache! Soll ich mich konzentrieren auf`s Sitzen, Hören oder Atmen?

In dem Buch „Hör auf zu denken, sei einfach glücklich“ schreibst Du, dass man psychisch stabil sein sollte, bevor man mit Zen beginnt. Was heißt das genau? Kann ich Zen praktizieren, wenn ich zum Beispiel depressiv bin oder Panikattacken habe?

Nach 3 bis 4 Stunden Schlaf wache ich immer wieder auf, liege wach und das Gedankenkarussell dreht sich. Was kann ich tun?

Warum ist im Daishin Zen die Gehmeditation so schnell, ja fast schon hastig? Gibt das nicht auch eine gewisse Unruhe?

Wie wird die Praxis von Kinhin in Daishin Zen richtig ausgeführt?

Welche Rolle spielen Gleichmut und "Loslassen" in einem intensiven Leben mit Nähe und emotionaler Fülle?

Wie passen Freundschaft, Engagement, Treue und Liebe zum Zen?

Was ist das, was uns antreibt im Inneren, wenn wir es nicht Seele nennen?

Ist es für den Menschen natürlich, nicht zu denken?

Ist die Selbstdisziplin im Zen nicht auch nur eine Ablenkung, in die wir uns begeben?

Ist es nicht eher das alltägliche Tun, was uns immer wieder zu uns selbst führt?

Kann man z.b. Yoga, Qigong usw. mit Zazen verbinden?

Kann man auch mit geschlossenen Augen meditieren?

Gibt es so etwas wie Wiedergeburt?

Kann ich Zen-Meditarion auf einem Sessel praktizieren? Wenn ja, dann wie am besten?

Wie beginne ich mit Zen?

Es heißt, man sollte regelmässig Zazen sitzen, früh morgens oder spät abends. Wie ist es bei Schichtarbeitern?

Warum fällt uns meist das Unheilsame so leicht und das Heilsame so schwer?

Du sprichst viel über Führerschaft, sind „Leader“ für dich wichtiger als der Normalo?

Was bedeutet die „grosse Befreiung“ im Zen für die Gesellschaft?

Wie wird ein Manager ein Leader im Sinne des Zen?

Wie erkenne ich den Unterschied zwischen Egozentrik, Egoismus und gesunder Selbstliebe?

Manchmal wird gesagt, der Mensch steckt in einem inneren Gefängnis. Was ist damit gemeint?

Was heißt Syobu Sensei und wie finde ich den „richtigen Lehrer“ für mich?

Warum sind Menschen unglücklich?

Was genau ist Zen?