Daishin Zen Schule

Du sprichst viel über Führerschaft, sind „Leader“ für dich wichtiger als der Normalo?

Du sprichst viel über Führerschaft, sind „Leader“ für dich wichtiger als der Normalo?
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Leadership steckt in jedem Menschen und ist – und das ist die große Revolution – lehrbar und erlernbar. Bisher werden Führungsqualitäten häufig als gegeben angesehen. Es gibt Menschen, die sind begabt zu führen und Wege zu weisen, und andere sind es nicht. Eine Kombination aus besonderer Begabung, besonderer Förderung und vielleicht auch günstigen Umständen führt nach unserer Vorstellung dazu, dass bestimmte Menschen besondere Fähigkeiten entwickeln. So wie Moltke schon sagte: „Begabung gibt es wie Sterne am Himmel. Erst, wenn eiserner Wille hinzukommt, entsteht der besondere Mensch.“

Zen bedeutet zum ersten Mal, dass es einen Weg gibt, um dieses Potenzial in jedem von uns zu öffnen. Voraussetzung ist nur, dass ich eine Sehnsucht in mir spüre, Grenzen zu überschreiten und zu neuen Horizonten aufzubrechen. Wenn diese Sehnsucht auch nur so zart sein mag wie das Spiegelbild des Mondes im Tautropfen am Schnabel einer Wildente, vielleicht auch nur ein Ton, eine Sehnsucht, die scheinbar im ersten Moment überhaupt keine Chance hat, sich in dieser Realität zu artikulieren – sie reicht aus.

Das systematische Training des Zen-Weges führt dazu, dass dieses zarte Pflänzchen irgendwann zu einer großen, gewaltigen Buche oder Eiche oder Esche wird, die aus weiter Ferne sichtbar ist, anderen im Sommer Schatten spendet und im Winter in der kahlen Landschaft aufragt. Das heißt, jedem Menschen, der diesen Ton in sich spürt, der ein Verlangen hat, sich selbst zu erfahren, die Realität zu erfahren, steht der Weg offen, Führerschaft über sich selbst zu erlangen. Damit wird er zugleich zum Vorbild für andere und prädestiniert dafür, Verantwortung zu übernehmen und in verantwortungsvollen Positionen zu führen.

Die Form von Zen-Leadership begrenzt sich nicht auf große Forscher, Philosophen oder auf Wirtschaftslenker, auf kleine oder große Führungskräfte. Ob ich eine Kindergärtnerin bin, eine Hausfrau oder ein Hausmann, die drei Kindern ein Vorbild sind, Trainer einer Kampfsportschule, Radiomoderator oder der Lektor eines Verlages, Pop Musiker oder Underground-Künstler – ich trage genauso im Sinne von Leadership zum Heilsamen oder Unheilsamen meiner Welt bei.

Unabhängig vom jeweiligen Aufgabenfeld gibt es vier Ebenen von Leadership:

  1. Leadership über sich selbst. Leadership ist die Kunst, innerhalb von Bedingtheiten Selbstführerschaft zu übernehmen.
  2. Leadership über Umstände und Bedingtheiten. Die Fähigkeit, das Potenzial des Augenblicks zu erfassen.
  3. Leadership über Menschen. Die Führung von Menschen, welche die beiden voraus gehenden Punkte einschließen sollte, dies aber leider selten tut.
  4. Leadership über sich und seine Welt, geleitet von Herzweisheit und innerer Ethik.

Fragen
an den Zen-Meister

Ist Hara die erste Zwischenebene, die ich erfahren muss und Samadhi die zweite Metta die dritte bis ich zur Herzgeist Ebene aufsteigen kann?

WARUM? Warum haben wir uns aus diesem strahlenden EINS für einen Aufenthalt auf der Erde entschieden. Was soll das bringen, wenn wir doch jetzt wieder danach streben, EINS zu werden?

Ist Zen eine Religion?

Wodurch entsteht Leiden?

Hat Sport eine Bedeutung in Zen?

Was ist der Unterschied zwischen Zen Meditation und Vipassana Meditation?

Wie geht man mit Gefühlen, mit emotionalen inneren Bildern um? Da gibt es keinen Bezug zum aktuellen Leben und trotzdem ist da so eine Gefühlsintensität, von Hass von Ärger… Was macht man damit?

Ich habe Ihr Buch „Hör auf zu denken“ mit großem Interesse gelesen und mir ist einiges dabei klar geworden. Aufhören mit dem Denken ist ein Weg, der eingeübt werden muss. Wie bekomme ich aber meine Phantasien im Zaum? Wie bekomme ich meine Gedanken unter Kontrolle?

Wie verläuft Ihr Alltag als Zen Meister?

Wie kann ich zu innere Ruhe gelangen, wenn mich negative Menschen im meinem Umfeld aufregen? Sollte ich diese negativen Leute meiden?

Wie und wo kann ich mich als Meditationslehrer ausbilden lassen?

Welche Rolle spielt das Ego in Zen und was versteht man eigentlich genau darunter?

Kennst Du „Existential-psychologische Bildungs-und Begegnungsstätte Todtmoos-Rütte“? und kannst Du sie mir empfehlen?

Ich sitze seit über einem Jahr früh morgens und spät abends zwischen 25 und 60 Minuten, aber meistens nicht in Kraft und auch nicht in Ruhe. Ich spüre keinen dauerhaften, nennenswerten Vorschritt. Was kann ich tun?

Wie kann ich auf dem Weg bleiben, wenn eine Inspiration und Motivation von außen z.B. durch einen Zen Meister fehlt?
Ich schaffe es einfach nicht mehr regelmäßig zu sitzen. Ich frage mich, ob ich überhaupt sitzen soll.

In der Psychologie gibt es den Begriff des "Schattens", also verdrängte, unbewusste Persönlichkeitsanteile. Führt die Praxis des Zen zu einer Auflösung bzw. Integration von Schattenanteilen?

Ich bin inzwischen überzeugt, mit Zen den für mich richtigen Weg und mit Dir den für mich richtigen Meister gefunden zu haben. Ich bin aber kein "Schüler". Welche Rolle spielt die offizielle Anerkennung als Schüler für den weiteren Weg?

Gibt es Möglichkeiten durch die heutige Zeit auch mit einem Lehrer online in Kontakt zu treten? Und, was bedeutet: Der Meister hilft durch Initiation, festigt die Form und bietet eine Sangha?

Kann man Kindern Zen nahe bringen? Fällt es ihnen vielleicht sogar leichter als Erwachsenen?

"Unabhängig von allem folge dem Weg Deines Herzens. " - Welchem Weg aber folge ich, wenn der Weg sowohl dieser als auch jener sein könnte , wenn das Herz oder der Geist wirr sind?

Was sind erdachte Emotionen, Gefühle? Ich meine die Gefühle, die durch unser Denken entstanden sind? Und was sind im Gegensatz dazu Gefühle, die aus dem Herzen kommen, also echt und unverfälscht sind? Wie erkenne ich den Unterschied?

In vielen Ratgebern wird empfohlen, „positiv“ zu denken, ist das auch eine Empfehlung im Zen?

Wie gehe ich mit negativen und sogar destruktiven Gedanken um? Was ist denn mit Gefühlen wie Wut, Ärger, Traurigkeit usw.? Das alles ist ja auch ein Teil von mir.

Bin Anfänger in Punkto Meditation und habe mir Ihre DVD gekauft. Nun bin ich völlig verwirrt, wie ich es denn nun richtig mache! Soll ich mich konzentrieren auf`s Sitzen, Hören oder Atmen?

In dem Buch „Hör auf zu denken, sei einfach glücklich“ schreibst Du, dass man psychisch stabil sein sollte, bevor man mit Zen beginnt. Was heißt das genau? Kann ich Zen praktizieren, wenn ich zum Beispiel depressiv bin oder Panikattacken habe?

Nach 3 bis 4 Stunden Schlaf wache ich immer wieder auf, liege wach und das Gedankenkarussell dreht sich. Was kann ich tun?

Warum ist im Daishin Zen die Gehmeditation so schnell, ja fast schon hastig? Gibt das nicht auch eine gewisse Unruhe?

Wie wird die Praxis von Kinhin in Daishin Zen richtig ausgeführt?

Welche Rolle spielen Gleichmut und "Loslassen" in einem intensiven Leben mit Nähe und emotionaler Fülle?

Wie passen Freundschaft, Engagement, Treue und Liebe zum Zen?

Was ist das, was uns antreibt im Inneren, wenn wir es nicht Seele nennen?

Ist es für den Menschen natürlich, nicht zu denken?

Ist die Selbstdisziplin im Zen nicht auch nur eine Ablenkung, in die wir uns begeben?

Ist es nicht eher das alltägliche Tun, was uns immer wieder zu uns selbst führt?

Kann man z.b. Yoga, Qigong usw. mit Zazen verbinden?

Kann man auch mit geschlossenen Augen meditieren?

Gibt es so etwas wie Wiedergeburt?

Kann ich Zen-Meditarion auf einem Sessel praktizieren? Wenn ja, dann wie am besten?

Wie beginne ich mit Zen?

Es heißt, man sollte regelmässig Zazen sitzen, früh morgens oder spät abends. Wie ist es bei Schichtarbeitern?

Warum fällt uns meist das Unheilsame so leicht und das Heilsame so schwer?

Du sprichst viel über Führerschaft, sind „Leader“ für dich wichtiger als der Normalo?

Was bedeutet die „grosse Befreiung“ im Zen für die Gesellschaft?

Wie wird ein Manager ein Leader im Sinne des Zen?

Wie erkenne ich den Unterschied zwischen Egozentrik, Egoismus und gesunder Selbstliebe?

Manchmal wird gesagt, der Mensch steckt in einem inneren Gefängnis. Was ist damit gemeint?

Was heißt Syobu Sensei und wie finde ich den „richtigen Lehrer“ für mich?

Warum sind Menschen unglücklich?

Was genau ist Zen?